Es ist generell nichts dagegen einzuwenden, dass ein besonders schönes Tor der werdenden Mama mit dieser mittlerweile hinlänglich bekannten Schaukelbewegung der beiden angewinkelten Unterarme und als Ehrerbietung dem ungeborenen Kinde gewidmet wird. Es ist auch überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass sich daran aus Teamsolidarität fast die gesamte Mannschaft inklusive herbeieilendem Torwart beteiligt. Was aber trotzdem nur zu 5 Minus mit Rücksicht auf die werdenden Eltern reicht, ist die Tatsache, es einfach komplett zu verdaddeln, weil in der falschen Hälfte angesetzt. Denn besonders gefühlskalte Schiris und Gegenspieler nutzen den kollektiven Babywahn ganz einfach zur regelkonformen Fortsetzung der Partie. Hätten die werdenden Väter das Ganze drüben in der gegnerischen Hälfte zelebriert, hätte es vielleicht höchstens 9 gelbe Karten, aber eben kein Tor gehagelt. Shit happens:
Der eine oder andere Spieler wird das wohl gedacht haben, wenn sein neuer Verein zu denen gehörte, die auf der Seite Bleacherreport zu finden sind. Die dort präsentierten "20 hässlichsten Trikots" sind unbeschreiblich. So schlimm waren die 80er auch nicht, dass diese Geschmacksverirrungen zu entschuldigen wären. Einfach nicht zu fassen! Aber seht selbst … KEIN Augenschmaus: Twenty of the World Worst Football Jerseys!
Außenminister Steinmeier ließ durch seinen persönlichen Referenten Johannes Sturm mitteilen, dass er sich leider nicht im Bolzklub registrieren wird. Schade eigentlich, wenn man sich alte Fotos aus seiner Zeit als Spieler des TuS Brakelsiek anschaut möchte man gerne mehr wissen. Rechts- oder Linksfuß – naja, das kann man sich eigentlich denken –, war sein Spitzname wirklich "Prickel" und weitere Stationen seiner Fußballerkarriere. Ich bin mir sicher Obama hätte die Chance nicht verstreichen lassen und sich sofort im Bolzklub registriert :-)
Dritter von rechts unten: Außenminister Frank-Walter Steinmeier
Hier noch die schnelle und durchaus freundliche Antwort auf unsere "Einladung":
"Sehr geehrter Herr Faßbender,
vielen Dank für Ihre Mail an Frank-Walter Steinmeier und das Angebot zur Teilnahme an Ihrer Internet-Community. Ich muss Ihnen mitteilen, dass sich Frank-Walter Steinmeier leider nicht an Ihrem Projekt beteiligen kann.
Dafür bitte ich um Ihr Verständnis. Allen „Bolzklub“-Nutzern wünsche ich dennoch viel Spaß beim Kicken und beim Klicken.
Neulich bekam ich den Link zu einem YouTube Video von YouTube geschickt, welches mich stark schmunzeln ließ. Das Original mit Ronaldinho dürfte jeder kennen. Es machte vor einiger Zeit ja in unfassbarer Geschwindigkeit die Runde im Netz. Doch die Kopie, die YouTube drehte, um auf die Kraft viraler Videos zu verweisen, finde ich ebenfalls äusserst gelungen. Vor allem habe ich großen Respekt vor Horst Hrubesch, der sich nicht scheute, den staksigen, ungelenken und nicht wirklich eleganten Ronaldinho zu geben. Allerdings habe ich am Anfang des Videos erwartet, dass der gute Horst die Pille mit seinem Kopf an die Latte zimmert … hätte mir noch besser gefallen! Immerhin ist sein Spitzname nicht ganz zu Unrecht "Kopfballungeheuer"! Aber seht selbst.
Und hier nochmal der Link zum Original mit Ronaldinho.
Um das gleichmal vorweg klarzustellen: Es stand nicht zu vermuten, dass die content- und marketdriven Searchengine-Programming-Herrschaften aus dem Sonnenstaat mit diesem außerordentlich wichtigen Zahnrad eines funktionierenden Mannschaftgefüges etwas anfangen können. Erstens, weil sportlich völlig ungebildet, und zweitens, weil da drüben sowie nur Stars zu finden sind, selbst an der Supermarktkasse. Dabei hätte ein Blick in den Duden bereits ausgereicht, um der Sache schon sehr viel näher zu kommen - dazu später noch mehr. Stattdessen irrlichtert der selbsternannte HAL 9000 des weltweiten Netzes nur zwischen den Hamburger Originalen Hummel und Zitronenjette und der geistigen Nahrung der Erzbistums München und Freising hin und her. Aber immerhin: Wasserträger waren also schon vor ihrer eigentlichen fußballerischen Geburt im Norden und Süden der Republik bekannt. Kein Wort aber zu den herausragenden Vetretern dieser Zunft, die diesen Begriff von den Löschzügen der Dorffeuerwachen auf die großen Bühnen der Fußballwelt gehievt haben. Wer würde wohl heute neben dem Delle moderieren, wenn ihm nicht früher der geniale Hacki Wimmer auf der linken Seite zur Verfügung gestanden hätte: Inbegriff des ergebenen, selbstlosen, die Außenbahn beackernden und freiräumereißenden Fußballarbeiters? Und was für ein doppeltes Glück für den Günni, hatte er doch in der damaligen Fohlenmannschaft noch so ein Prachtexemplar dieser Spezies, dessen Wasserträgermentalität auch bis heute voll durchschlägt. Da hätten die da drüben einfach mal in unserem Duden nachschauen müssen, denn da steht es doch:
Was-ser-trä-ger, der: 1. (bes. früher) jmd., der [berufsmäßig] Wasser für die Trinkwasserversorgung herbeiträgt. 2. (bes. heute) jmd., der [berufsmäßig, aber auch neidisch] auf dem Fußballfeld beim Abdecken den Terrier gibt, und in seinem sonstigen Leben auf der Kö Einkaufstüten hinterherträgt, wenn Elvira mit Günni dort shoppen geht.
Das Düsseldorfer Stadtmagazin Coolibri brachte die Sensation in seiner Februarausgabe ans Licht. Die Bayern-Stars sind neuerdings auch im Bolzklub aktiv … wir selbst haben das gar nicht mitbekommen und sind für diese Info sehr dankbar. Ich meine hinter den beiden kann man Lukas Podolski noch erkennen, den wollen wir natürlich nicht unterschlagen :-)
Hier im Bolzklub findest Du endlich alle Spieler wieder, die Du schon viel zu lange aus den Augen verloren hast. Den Franz, den Uwe, den Gerd, den Wolfgang, den Günter, den Wolfram, den Ata... Und je mehr im Bolzklub mitmachen, desto schneller findet man sich wieder. www.bolzklub.de